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  Fanny Hensel geb. Mendelssohn: Das Jahr
12 Charakterstücke für Fortepiano (1841)

Markus Wenz, Klavier mit einer Einführung von Christian Thorau, 60'

SAL 7016 Euro 18,90 bestellen

Markus Wenz hat Fanny Hensels Klavierzyklus "Das Jahr" neu eingespielt - erstmalig mit beiden Fassungen des Monats "Juni" sowie dem "Abschied von Rom". "Das Jahr" ist eins der wichtigsten Werke romantischer Musik.

"Seit sechs Jahren liegt Fanny Hensels bedeutender Klavierzyklus (1841) endlich in einer Druckfassung der reich illustrierten Reinschrift vor, so daß der Berliner Markus Wenz diese gelungene Neueinspielung vorlegen konnte. Am satztechnischen Können der Komponistin gibt es nichts zu deuteln: Der gelinde akademisch anmutende Anspruch der aus verschiedenen Quellen gespeisten, auf mehreren Ebenen funktionierenden zwölf Stücke geht über Tschaikowskys spätere, gleichnamige Werkreihe deutlich hinaus, was mehrmaliges Hören erfordert. Das jedoch weckt Interesse an Frau Hensels übrigem Oeuvre für Klavier." (Matyas Kiss in "Piano News" 2-06)

"Markus Wenz spielt die Klavierstücke des Zyklus 'Das Jahr' ohne falsche Biedermeierseligkeit, er verdeckt nicht die Brüche, die weit in die Zukunft weisen. Und er lässt spüren, dass Fanny Mendelssohn-Hensel an mehr als einer Stelle orchestral dachte, weswegen es umso bitterer ist, dass sie an der öffentlichen Ausübung ihres Talents gehindert wurde."
Harald Asel (rbb-inforadio Kultur)

Es lässt gewisse stilistische Merkmale, die man beim ersten Hören als 'typisch Mendelssohn' empfindet, in einem anderen Licht erscheinen. Es ist bemerkenswert, wie ähnlich die beiden Geschwister komponierten: So manches der Charakterstücke von Fanny könnte auch im Oeuvre ihres Bruders stehen, etwa der feenhafte 'December' mit seinen im Pianissimo flüchtig vorbeihuschenden (Allegro molto) verminderten Akkorden auf dem Grundton des allezeit vorherrschenden c-moll. Ein Wintermärchen als Replik auf den Sommernachtstraum des Bruders. Und könnte nicht der silbrig glitzernde September ('Am Fluss') Pate gestanden haben für das ausdrucksvolle Thema der Celli in der Elias-Arie 'Es ist genug'?

Markus Wenz
Der mehrfache Preisträger von "Jugend musiziert" und Stipendiat
Internationaler Meisterkurse studierte in Hannover bei Karl Engel und
in Berlin bei Klaus Hellwig. Er entwickelte aus seinen pianistischen Engagements bei Konzerten und Rundfunkaufnahmen im In- und Ausland und der Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin sowie den verschiedenen Berliner Musikschulen ein weit gespanntes und ausgefülltes künstlerisch-pädagogisches Profil.


  Nach Süden: Ein Briefwechsel und 11 Lieder
Fanny Hensel: Musikerin, Komponistin, Schwester
Sprecher: Markus Hoffmann, Beate Kurecki, Andreas Hueck, Lale Yanick, Francois Smesny
Gesang: Barbara Tisler, Klavier: Mechtild Winter

O-Ton-Produktion 1-X Euro 15,90 bestellen

Diese CD dokumentiert anhand des Briefwechsels von Fanny Hensel und ihrem Bruder Felix Mendelssohn Bartholdy sowie 11 Liedern das Leben dieser hochbegabten Musikerin, die in diesem Jahr ihren 200ten Geburtstag feiert.
Im Mittelpunkt steht dabei ihre Reise nach Italien, die als ihre glücklichste Zeit gelten dürfte.
 
 
Zum Fest der heiligen Cäcilia
Szene aus Faust II
Lieder und Duette

März, April, Mai, Wandrers Nachtlied, An Suleika, Harfners Lied, Dämmrung senkte sich von oben, Gegenwart, Im Wald, Ariel, Lust’ge Vögel, Schon kehren die Vögel, Schlafe du, Liederkreis.

CTH 2398    Euro 18,90  bestellen

Michaela Krämer, Kerstin Heesche-Wagner, Monika Kleinhenz, Gerhild Romberger, Michaela Günther, Ilga Bülte, Volker Wierz und Gerrit Mielke (Soli); Ulrich Urban, Piano
Kammerchor der Universität Dortmund, Ltg. Willi Gundlach
Willi Gundlach, Leiter des Kammerchores der Universität Dortmund, hat eine weitere Aufnahme mit Musik von F. Hensel mit den herausragenden Chorwerke „Zum Fest der heiligen Cäcilia“ und die Szene aus „Faust II“ herausgebracht . Sie wurden hier wie die anderen Werke dieser CD zum ersten Male eingespielt.
 
 
  Oratorium nach Bildern der Bibel, Sieben Duette
Die Sennin, Das holde Tal, Schäfergesang, La Tristesse, Sprich o sprich, Suleika, Ich hab’ ihn gesehen
Michaela Krämer (S), Mechtild Georg (MS), Dominik Wortig (T), Florian Simson (T), Andreas Haller (B), Elzbieta Kalvelage, Piano, Kammerchor der Universität Dortmund, Ltg. Willi Gundlach

CTH 2451    Euro 18,90    bestellen

Das Oratorium ist ein vielgliedriges Gebilde, in dem vier SolistInnen mit Rezitativen und ariosen Gesängen hervortreten, der Chor bis zur Achtstimmigkeit aufgefächert und das Orchester mit der vollen klassischen Bläserbesetzung vertreten ist. Der Chorpart ist von einer großen dramatischen Spannweite geprägt: Auf der einen Seite der verzweifelte Aufschrei, der bei vollem Orchestereinsatz und immer wieder neuen motivischen Ideen bis an die Grenze der Ausführbarkeit führt, auf der anderen der ausgedehnte achtstimmige Trauerchor, der zweifellos den lyrischen Höhepunkt des Werkes darstellt. Im Oratorium ist eine solche Eigenart der Ausformung und eine Selbstständigkeit der Orchesterbehandlung erreicht, dass alles vorherige Schaffen der Komponistin weit übertroffen wird. Außerdem wurden hier 7 der 9 Duette für S und T erstmalig eingespielt.
 

 
 

Lieder von Komponistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts
Von Goethe inspiriert


Elisabeth Scholl (Sopran), Burkhard Schaeffer (Klavier)
In Zusammenarbeit mit dem DeutschlandRadio.
SAL 7007    Euro 18,90   bestellen

Fanny Hensel (1805-1847): Wenn ich mir in stiller Seele
Nähe des Geliebten, Hausgarten,
sowie:
Clara Schumann (1819-1896): Das Veilchen, 
Jeannette Bürde (1799-?): Heidenröslein,
Bettine von Arnim (1785-1859): Ach neige, du Schmerzenreiche..,
Dämmrung senkte sich von oben, Sehnsucht, Erwin, Wanderlied,
Elise Müller, (1782-1849): Nachgefühl,
Louise Reichardt (1779-1826): Schäfers Klagelied,
Anna Amalia von Sachsen-Weimar (1739-1807): Sieh mich, Heil’ger, wie ich bin,
Johanna Kinkel (1810-1858):  An den Mond, Gegenwart
Helene Liebmann (1796-?): Mignon, 
Josephine Lang (1815-1880): Mignons Klage, Lebet wohl, geliebte Bäume, Glückliche Fahrt, Ich denke dein, Frühzeitiger Frühling

„...Die aufstrebende junge Sopranistin Elisabeth Scholl verleiht den viel zu wenig bekannten Vertonungen ihre reich timbrierte Stimme und überzeugt mit feiner deklamatorischer Kunst. Burckhard Schaeffer setzt als Begleiter dazu die passenden pianistischen Akzente.“
Susanne Schempp in Vivavoce
 

 
  Anklänge – Lieder von Komponistinnen
des 19. und 20. Jahrhunderts

Lan Rao (Sopran), Micaela Gelius (Klavier)
In Kooperation mit dem Hessischen Rundfunk.

SAL 7010    Euro 18,90   bestellen

Fanny Hensel: Anklänge I – III
sowie:
Clara Schumann:
Die stille Lotusblume, Mein Stern, Lorelei
Johanna Kinkel: Wunsch, Stürmisch Wandern, 
Josephine Lang: Getäuscht hat mich ..., Wein’ aus deine Freude, An die Entfernte, 
Pauline Viardot-Garcia: Das Vöglein, Zwei Rosen, Die Beschwörung 
Alma Mahler: In meines Vaters Garten, Hymne,
Ich wandle unter Blumen
Ruth Schonthal: Von einer weißen Rose, Arme Erde, Frühjahrsschatten, 
Brunhilde Sonntag: Der Gast, Einverständnis, 
Violeta Dinescu: Liniste, Stalactita. 


Aus dem Booklet:
„Ein Dutzend Lieder aus zwei Jahrhunderten unter dem Titel von Fanny Hensels gleichnamigen Liedern anzubieten, weist hin auf den um den Angelpunkt Mendelssohn sich vollziehenden ästhetischen Wandel, der sukzessive dem Ausdruck Priorität vor der Form einräumt. In Fortführung dieses Prozesses ist Alma Mahlers Thema „das Ringen um die Überwindung der Tonalität” (R. Schollum). Konsequenterweise bedeutet Komponieren im 20. Jahrhundert, formal und harmonisch individuelle Wege zu finden.“
 
 
 

Fanny Hensel: Hero und Leander
für Sopran und Orchester

außerdem: Emilie Mayer (1812-1883): Symphonie Nr. 5 f-moll
Luise Adolpha Le Beau (1850-1927): Klavierkonzert d-moll op. 37

Kammersymphonie Berlin, Jürgen Bruns (Ltg), M. Deubner (S), K.Tchemberdji (Pf)

DCD 21015     Euro 18,90  bestellen     

„...Die Kammersymphonie Berlin spielt unter Jürgen Bruns engagiert und mit viel Verve - die mitgeschnittenen Bravo-Rufe aus dem Publikum an Ende sind beileibe kein Zufall. Diese CD weist also den Weg auf vergessene Pfade der Musikgeschichte und ist vor allem wegen der Aufnahme der 5. Symphonie verdienstvoll.“ Sven Kerkhoff http://www.musikansich.de

 

   
 

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