Instrumentalmusik

 

ORCHESTER

 

Das Jahr. Ein Klavierzyklus (1841) (47')
12 Charakterstücke für das Fortepiano bearbeitet für Klavier und Orchester durch Martin Torp
Besetzung: 2.2.2.2.-2.0.0.0

fue 2571   ISMN: 979-0-50012-473-3 Partitur   Euro 120,00   bestellen 

fue 25715   ISMN: 979-0-50012-474-0 Mietmaterial
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Fanny Hensels Klavierzyklus „Das Jahr“ ist über weite Strecken ganz offenkundig orchestral gedacht. Daher rief dieses Opus magnum der bedeutenden Komponistin geradezu nach einer Orchestrierung. Die vorliegende Bearbeitung ist kein Klavierkonzert, sondern eher eine „symphonische Dichtung mit Klavier“. In den Nummern 1, 2 und 12 hat die Komponistin Reminiszenzen an den Sommernachtstraum Ihres Bruders Felix einkomponiert, und im abschließenden Choral (Nr. 13) klingt der Beginn von Bachs Matthäuspassion an. Diese Anklänge werden in der vorliegenden Transkription durch entsprechende Instrumentierung unterstrichen. Die Nummern 3, 10, 7 und 13 (Nachspiel) sind ohne Klavier orchestriert. In den übrigen Teilen des Zyklus' beschränkt sich der Klavierpart im Wesentlichen auf die genuin pianistischen Passagen von Fanny Hensels Original, die etwa ein Zehntel des Gesamtwerks ausmachen.


Ouvertüre C-Dur für Orchester (10’)
Besetzung, Streicher, 2.2.2.2-4.2. timp.
Erstveröffentlichung (E. M. Blankenburg)

fue 2507    ISMN: M-50012-318-7 P  Euro 43,00   bestellen 

fue 25071    ISMN: M-50012-319-4    Mietmaterial   mieten 

Komponiert vermutlich 1832. Ein „con fuoco“ mit langsamer Einleitung. Interessant auch für Liebhaberorchester.


Hero und Leander (1832)
Dramatische Szene für eine Singstimme mit Begleitung des Orchesters (12')
(E. M. Blankenburg) Erstveröffentlichung

(Streicher, 2.Picc.2.2.2.-3.2.3.1.timp.)

fue 532 0    ISMN: M-50012-332-3 P   Euro 38,00   bestellen 

fue 5321    ISMN: M-50012-333-0    Mietmaterial   mieten 

Fanny Hensel hat das Gedicht in zwei Rezitative und zwei Arien aufgeteilt. Sie nutzt den metaphernreichen Text zu tonmalerischer Wortausdeutung und gestaltet gleichzeitig die wechselnden Szenen durch musikalisch verschiedenartige Stimmungsbilder. “Mit diesem Werk...nähert sich Hensel einer Gattung, mit der sie großen künstlerischen Erfolg hätte erlangen können...Hier zeigt sich, dass sie sich als wahrhaft romantische Komponistin verstand und akzeptierte. Sie versuchte nicht mehr, Bach oder Händel zu imitieren, sondern folgte, was Inhalt, Form und musikalisches Vokabular betrifft, ihrem eigenen musikalischen Instinkt. Fannys erwachendes künstlerisches Selbstverständnis verlief parallel zu Felix’ Entwicklung, der seine erfolgreiche Kantate (zufälligerweise auch nach einem weltlichen Sujet und neuartigem Formkonzept) ”Die erste Walpurgisnacht” im Februar 1832 vollendete.”
Victoria Sirota

 

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