{"id":120,"date":"2021-06-24T14:48:36","date_gmt":"2021-06-24T14:48:36","guid":{"rendered":"https:\/\/fannyhensel.de\/?page_id=120"},"modified":"2021-10-07T06:06:39","modified_gmt":"2021-10-07T06:06:39","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/fannyhensel.de\/?page_id=120","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"120\" class=\"elementor elementor-120\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-694888f elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"694888f\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-d943417\" data-id=\"d943417\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-eb54fa5 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"eb54fa5\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Chronik<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-2e75b88 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"2e75b88\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-6146c6e\" data-id=\"6146c6e\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-73e4849 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"73e4849\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>1805<\/strong><br \/>Am 14. November wird Fanny Mendelssohn in Hamburg geboren, als Enkelin des Philosophen Moses Mendelssohn und \u00e4ltestes Kind des Bankiers Abraham Mendelssohn und seiner Ehefrau Lea.<\/p><p><strong>1809<\/strong><br \/>Geburt des Bruders Felix am 3. Februar.<\/p><p><strong>1811<\/strong><br \/>Geburt der Schwester Rebecka am 11. April. Die Familie Mendelssohn \u00fcbersiedelt aus politischen Gr\u00fcnden von Hamburg nach Berlin.<\/p><p><strong>1812<\/strong><br \/>Geburt des j\u00fcngsten Bruders Paul am 30. Oktober.<\/p><p><strong>1816<\/strong><br \/>Evangelische Taufe der vier Mendelssohn-Kinder am 21. M\u00e4rz in der Jerusalemskirche. Fanny nimmt den Taufnamen C\u00e4cilia an. Im Sommer reist die Familie nach Paris. Fanny und Felix erhalten Klavierstunden bei der Pianistin Marie Bigot. Nach der R\u00fcckkehr \u00fcbernimmt der Clementi-Sch\u00fcler Ludwig Berger in Berlin die pianistische Ausbildung der Geschwister. Sp\u00e4ter bekommt vermutlich auch Fanny, nicht nur Felix, Unterricht bei Ignaz Moscheles.<\/p><p><strong>1817<\/strong><br \/>Fanny spielt ihrem Vater die 24 Pr\u00e4ludien aus dem ersten Teil von Bachs Wohltemperiertem Klavier auswendig vor.<\/p><p><strong>1819<\/strong><br \/>Fanny und Felix werden Kompositionssch\u00fcler von Carl Friedrich Zelter. Fannys erste \u00fcberlieferte Komposition ist ein Lied zum Geburtstag des Vaters am 11. Dezember: Ihr T\u00f6ne schwingt euch fr\u00f6hlich. Der Philologe Karl Heyse unterrichtet die Mendelssohn-Kinder als Hauslehrer in den allgemeinen F\u00e4chern einschlie\u00dflich der Naturwissenschaften. Fanny lernt vermutlich Franz\u00f6sisch und Italienisch.<br \/>Fanny und Felix werden auf offener Stra\u00dfe als Juden beschimpft.<\/p><p><strong>1820<\/strong><br \/>Fanny und Felix beginnen im M\u00e4rz ihre ersten Kompositionsalben. Fanny komponiert zahlreiche Lieder, Ch\u00f6re und Klavierst\u00fccke. Am 21. Mai wird Fanny in der Parochialkirche konfirmiert. Am 1. Oktober treten Fanny und Felix in die von ihrem Lehrer Zelter geleitete Berliner Singakademie ein.<\/p><p><strong>1821<\/strong><br \/>Fanny begegnet dem Maler Wilhelm Hensel, ihrem zuk\u00fcnftigen Ehemann.<br \/>Felix reist mit Zelter zu Goethe nach Weimar. Im Hause Mendelssohn finden die ersten \u00bbSonntagsmusiken\u00ab statt, private Konzerte mit professionellen Musikern. Fanny tritt als Pianistin, vermutlich auch als Dirigentin und Komponistin hervor. Unter den Zuh\u00f6rern befinden sich in den zwanziger Jahren die Br\u00fcder Humboldt, Hegel, Rahel und August Varnhagen von Ense, Droysen, Zelter und A. B. Marx.<\/p><p><strong>1822<\/strong><br \/>Die Familie reist in die Schweiz. Auf der R\u00fcckreise lernt Fanny Goethe kennen. Sie schreibt Lieder und ein Klavierquartett<\/p><p><strong>1823<\/strong><br \/>Am 23. Februar erh\u00e4lt die Familie die Genehmigung zur F\u00fchrung des zus\u00e4tzlichen Nachnamens Bartholdy. Im Herbst geht Wilhelm Hensel mit einem Kunststipendium nach Rom. Fanny komponiert Lieder, Klavier- und Kammermusik<\/p><p><strong>1824<\/strong><br \/>Fannys Lied Die Schwalbe erscheint anonym im Almanach Rheinbl\u00fcthen.<\/p><p><strong>1825<\/strong><br \/>Die Familie bezieht das Anwesen in der Leipziger Stra\u00dfe Nr. 3. Die<br \/>\u00bbSonntagsmusiken\u00ab bekommen im Gartensaal des Hauses einen gr\u00f6\u00dferen Rahmen.<\/p><p><strong>1826<\/strong><br \/>Felix beendet das Studium bei Zelter.<br \/>Auch Fanny bekommt keinen Unterricht mehr. Sie schreibt Lieder, Duette, Quartette f\u00fcr Singstimmen und Klavierst\u00fccke. Felix ver\u00f6ffentlicht zwei von Fannys Liedern im ersten Heft seines op. 8.<\/p><p><strong>1827<\/strong><br \/>Das zweite Heft mit Felix\u2018 Liedern op. 8 erscheint mit dem Duett Suleika und Hatem, von seiner Schwester Fanny komponiert.<\/p><p><strong>1828<\/strong><br \/>Im Oktober kehrt Wilhelm Hensel nach f\u00fcnf Jahren aus Italien zur\u00fcck.<\/p><p><strong>1829<\/strong><br \/>Am 23. Januar verlobt sich Fanny mit Wilhelm Hensel. Hensel wird in die Akademie der K\u00fcnste aufgenommen und zum Hofmaler ernannt. Felix leitet am 11. M\u00e4rz die Wiederauff\u00fchrung von Bachs Matth\u00e4uspassion in der Singakademie. Zwischen April und Dezember h\u00e4lt sich Felix in England auf, Fanny widmet ihm ihren Liederkreis. Fanny und Wilhelm heiraten am 3. Oktober, das Paar bezieht die Gartenwohnung auf dem elterlichen Grundst\u00fcck. Die \u00bbSonntagsmusiken\u00ab werden vor\u00fcbergehend eingestellt. Zur Silberhochzeit der Eltern im Dezember schreibt Fanny Die Hochzeit kommt f\u00fcr Soli, Chor und Orchester.<\/p><p><strong>1830<\/strong><br \/>Am 16. Juni wird Sebastian Hensel als einziges Kind von Fanny und Wilhelm Hensel geboren. In seinem op. 9 ver\u00f6ffentlicht Felix Mendelssohn Bartholdy drei Lieder seiner Schwester.<\/p><p><strong>1831<\/strong><br \/>Fanny Hensel komponiert drei Kantaten Lobgesang, Hiob und die Cantate. Nach Aufh\u00f6ren der Cholera in Berlin (Oratorium nach Bildern der Bibel). Sie nimmt die \u00bbSonntagsmusiken\u00ab in eigener Regie wieder auf und f\u00fchrt sie als\u00a0 bedeutende kulturelle Institution des Berliner Musiklebens bis zu ihrem Tod fort. Zu den G\u00e4sten z\u00e4hlen neben vielen anderen ber\u00fchmten Musikern Liszt und das Ehepaar Schumann. Fanny gr\u00fcndet und leitet im Rahmen der \u00bbSonntagsmusiken\u00ab einen Chor, wirkt als Komponistin, Dirigentin, Pianistin und Organisatorin.<\/p><p><strong>1832<\/strong><br \/>Fanny Hensel beendet die Komposition der dramatischen Szene Hero und Leander und schreibt eine Ouvert\u00fcre f\u00fcr Orchester.<\/p><p><strong>1833<\/strong><br \/>Fanny Hensel f\u00fchrt Glucks Orpheus bei den \u00bbSonntagsmusiken\u00ab auf. Felix Mendelssohn Bartholdy wird St\u00e4dtischer Musikdirektor in D\u00fcsseldorf<\/p><p><strong>1834<\/strong><br \/>Fanny Hensel komponiert das Streichquartett in Es-Dur.<\/p><p><strong>1835<\/strong><br \/>Felix leitet das Niederrheinische Musikfest in K\u00f6ln, an dem Fanny als Choristin mitwirkt. Anschlie\u00dfend reisen Hensels weiter nach Frankreich. Felix wird Leiter der Gewandhauskonzerte in Leipzig.<br \/>Am 19. November stirbt Abraham Mendelssohn in Berlin.<\/p><p><strong>1836<\/strong><br \/>Fanny schreibt zahlreiche Vokalduette und -terzette, Klaviermusik und Lieder. Sie schickt einige Klavierst\u00fccke an Karl Klingemann nach England, in der Hoffnung, dort ein Publikum zu finden. Der Musikverlag Schlesinger ver\u00f6ffentlicht Fannys Lied Die Schiffende in einem Album.<\/p><p><strong>1837<\/strong><br \/>Fanny Hensel f\u00fchrt am 22. Januar das Oratorium Paulus ihres Bruders bei den \u00bbSonntagsmusiken\u00ab auf. Ihr Lied Die Schiffende erklingt am 6. M\u00e4rz in Leipzig, mit Felix am Klavier.<br \/>Felix Mendelssohn Bartholdy heiratet C\u00e9cile Jeanrenaud.<br \/>Felix erkl\u00e4rt seiner Mutter, dass er die Ver\u00f6ffentlichung von Kompositionen seiner Schwester nicht unterst\u00fctzen m\u00f6chte.<\/p><p><strong>1838<\/strong><br \/>Im Februar tritt Fanny Hensel bei einem Wohlt\u00e4tigkeitskonzert \u00f6ffentlich als Pianistin auf: mit dem Klavierkonzert g-Moll ihres Bruders.<\/p><p><strong>1839<\/strong><br \/>Im Sp\u00e4tsommer unternehmen Hensels eine lange geplante Reise nach Italien. Die Fahrt geht \u00fcber Leipzig, M\u00fcnchen, Mailand, Venedig und Florenz nach Rom.<\/p><p><strong>1840<\/strong><br \/>Wichtige k\u00fcnstlerische Anregungen erf\u00e4hrt Fanny durch die franz\u00f6sischen Stipendiaten der Villa Medici. Sie freundet sich mit dem jungen Komponisten Charles Gounod an, schreibt und skizziert zahlreiche Klavierwerke und Lieder. Von Juni bis September reist das Ehepaar \u00fcber Neapel, Genua, die Schweiz und Frankfurt nach Berlin zur\u00fcck.<\/p><p><strong>1841<\/strong><br \/>Fanny Hensel komponiert unter anderem den Klavierzyklus Das Jahr.<br \/>Felix siedelt als Kgl. Preu\u00dfischer Kapellmeister wieder nach Berlin um.<br \/>1842 Am 12. Dezember stirbt Lea Mendelssohn Bartholdy. Felix wird zum Generalmusikdirektor ernannt.<\/p><p><strong>1843<\/strong><br \/>Fanny schreibt die Kantate Faust-Szene und die Klaviersonate g-Moll. Sie bemerkt wiederholt Anzeichen von Taubheit in ihren H\u00e4nden.<br \/>In Leipzig wird das von Felix Mendelssohn Bartholdy gegr\u00fcndete Konservatorium er\u00f6ffnet.<\/p><p><strong>1845<\/strong><br \/>Hensels reisen im Januar nach Florenz, um Fannys dort erkrankte Schwester Rebecka zu pflegen. Im August treffen sie wieder in Berlin ein.<\/p><p><strong>1846<\/strong><br \/>Der Referendar Robert von Keudell (1824 &#8211; 1903) ermutigt Fanny Hensel zum Komponieren und Publizieren. Die Verleger Schlesinger und Bote machen ihr Angebote. Sololieder, Klavierst\u00fccke und Chorlieder erscheinen als op. 1-3. <br \/>Fanny Hensel schreibt das Klaviertrio d-Moll.<\/p><p><strong>1847<\/strong><br \/>Fanny Hensel ver\u00f6ffentlicht weitere Klavierst\u00fccke als op. 4 und 5. Erste Rezensionen ihrer Werke erscheinen.<\/p><p>W\u00e4hrend der Probe zu einer \u00bbSonntagsmusik\u00ab klagt Fanny Hensel am 14. Mai \u00fcber das Versagen ihrer H\u00e4nde. Sie stirbt am selben Tag an einem Gehirnschlag. Auf dem Dreifaltigkeitskirchhof in Berlin wird sie beigesetzt.<br \/>Felix Mendelssohn Bartholdy stirbt ein halbes Jahr sp\u00e4ter am 4. November.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chronik 1805 Am 14. November wird Fanny Mendelssohn in Hamburg geboren, als Enkelin des Philosophen Moses Mendelssohn und \u00e4ltestes Kind des Bankiers Abraham Mendelssohn und&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":9,"menu_order":3,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-120","page","type-page","status-publish","hentry"],"rttpg_featured_image_url":null,"rttpg_author":{"display_name":"Sabine Kemna","author_link":"https:\/\/fannyhensel.de\/?author=1"},"rttpg_comment":0,"rttpg_category":" <a href=\"https:\/\/fannyhensel.de\/\" rel=\"tag\">Deutsch<\/a>","rttpg_excerpt":"Chronik 1805 Am 14. 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